Freitag, 30. Dezember 2011

Reisetagebuch zur Isle of Man Tour 2008

Auf meiner Homepage befindet sich nun auch das Reisetagebuch zur IOM-Tour 2008:

Reisetagebuch IOM 2008

Wünsche viel Spaß beim lesen.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Dia-Show von der 2008er Isle of Man Tour

Mein erster Versuch, mittels Windows Movie Maker eine Dia-Show zu basteln. Falls Ihr Tipps zur Optimierung habt, werden die sehr gerne angenommen.

Dia-Show Isle of Man 2008

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sitzbankabdeckung

Morgen wird aus der Biposto eine Monoposto :-) Da kann ich mir nämlich bei meinem Freundlichen die Sitzbankabdeckung für den Soziussitz, in weiß, abholen. Und weil Winter ist, gibt es die mit 10% Rabatt. Das hört man doch gerne :-)

Die Gummimuttern für die hohe MRA-Racing-Scheibe sind bestellt, kommen aber wohl erst Anfang 2012 - macht ja nix, ist eh gerade nicht die Zeit für Highspeedrekorde ;-)

Samstag, 24. Dezember 2011

Beispiel

Mahlzeit,

wollte Euch noch einmal kurz ein Beispiel geben, was ich mit unvermögenden oder egomanischen Dosentreibern meine. In dem folgenden Clip, ist der Golf schon forsch (zieht ohne Blinker und recht dicht vor dem Mopped raus, ist aber noch im tolerierbaren Bereich). Die Krönung ist jedoch das Verhalten des Audifahrers. Dass selbst sowas mal passieren kann ist klar, darüber müssen wir nicht streiten, aber dieser Schwachmat hat auch nach der Diskussion mit den Beamten am Ende immer noch nicht verstanden, was er da überhaupt gemacht hat. Er ist sich nicht eine Sekunde darüber im Klaren, dass er das Leben des Motorradfahrers in große Gefahr gebracht hat. Ein  ungeübter Fahrer wäre möglicherweise gestürzt und überrollt worden. Kommentar des Audi-Fahrers "...ich habe doch geblinkt" und damit ist das für ihn vom Tisch. Diese Typen gehören nicht auf die Straße.

Hier nun das Video:


Ciao

Georg

Freitag, 23. Dezember 2011

'n paar Gedanken

Hallo Roggers, ;)

der Bundespräsident hält eine Rede, jeder Vereinsvorstand hält zur letzten JHV eine Rede, also schreibe ich mal mein Wort zum Jahreswechsel.

Nun steht das Christkind schon fast vor der Tür. So ein Jahr ist auch nicht mehr das, was es einmal war, ist irgendwie immer schneller rum. Egal. Ich wünsche allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Seht zu, dass auch im nächsten Jahr das schwarze Gummizeug an der Straße haften bleibt oder, wie die englischsprachigen Kollegen sagen: keep the rubber side down :-)

Dieses Jahr, war aus meiner Sicht als Motorradfahrer geil. Twinkers (meine S 1000 RR) macht mächtig Laune. Ich schätze nächstes Jahr gehen wir mal auf die Renne, ein wenig im Kreis fahren. Ich habe wirklich jeden km genossen, wie schon lange nicht mehr. Schade, dass ich nicht mehr Zeit aufbringen konnte.

Beim Stöbern durch eines der Foren, die ich so lese, wurde ich dieses Jahr durch mehrere Threads etwas irritiert. Früher, als Moppeds noch nach Benzin und Öl stanken, als sie Flecken ihres teuren Castrol-Blutes unter dem Ständer hinterließen, wo immer sie standen, nur widerwillig ansprangen, sich schüttelnd und hustend windeten, bis sie endlich eine blaue Wolke halbverbrannten Öls ausstoßend zum Leben erwachten, waren wir Moppedfahrer noch irgendwie eine Gruppe. Nein, das wird jetzt kein früher-war-eh-alles-besser-Beitrag. Ich meine, wir waren halt alle zu einer Gruppe Menschen zugehörig, die dem normalen Mitbürger irgendwie suspekt war. Wenn Du irgendwo in Moppedklamotten aufgetaucht bist wurdest Du immer arglistig von oben nach unten beäugt, aber keiner hatte die Eier in der Hose zu sagen:" Ey, für Moppedfahrer ist hier kein Platz.". Gedacht haben das aber sicher ganz viele, das hat man eindeutig an ihren Blicken ablesen können, aber sie hatten auch Schiss davor, dass dann vielleicht in 30 Minuten ein ganzer Haufen von diesen Lederträgern auftaucht und aus dem Laden eine Achterbahn macht. So war das. Damals.

Damals hätte auch wohl kaum ein Motorradfahrer andere Motorradfahrer, in einem Forum (ja, ich weiß, gab ja auch noch keine Foren) verurteilt. ZAPP... willkommen im here and now. Heute lese ich Threads in Motorradforen, in denen sich Motorradfahrer über andere Motorradfahrer, üble Purchen wohl, ereifern. Mit Schaum vorm Mund geifern Sie, dass die Raser von der Straße zu entfernen seien und dass Moppeds gefälligst nicht laut zu sein hätten. Schließlich würden ja die paar bekloppten Raser und Krawallbrüder für Streckensperrungen und Restriktionen anderer Art für alle Motorradfahrer sorgen. Ja, hallo? Wo bin ich denn? Diese Herrschaften sollten sich dann doch vielleicht besser einen Roller kaufen, einen E-Roller oder noch besser lieber ein Cabrio, Hybrid, versteht sich! Es ist echt unglaublich. Da spaltet sich also die moderne Gesellschaft in Nichtmotorradfahrer, motorradfahrende Gartenzwergbesitzer und Motorradfahrer auf und keiner sagt was. Keiner! Damit wir uns da nicht falsch verstehen, ich bin nicht der Meinung, dass ein Mopped den Lärm eines startenden Airbus übertrumpfen muss, aber es muss schon Sound haben. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass man vor einem Kindergarten 100 fahren muss, aber auf freier, gut einsehbarer Strecke, ausserorts braucht auch kein Schwein Tempo 70, weil es eine 120° Kurve gibt. An dem Tag, an dem nur noch E-Bikes zugelassen werden und sich Motorräder anhören, wie ferngesteuerte RC-Modelle mit E-Motor, bin ich mit dem Thema jedenfalls durch - falls ich da noch lebe. Aber die Chancen stehen gut, dass ich das nicht mehr erleben muss. Die einen sagen, weil das alles nicht so käme, die anderen, weil ich rauche, trinke, zu viel arbeite und Motorrad fahre.

Noch so ein Ding sind diese unsäglichen Warnwestenfahrer. Wenn wegen dieser Risikophobiker irgendwann die EU auf die Idee kommt, dass diese gelben Kasperlejacken zur Pflichtverkleidung für Motorradfahrer werden, dann werde ich Outlaw, versprochen.
Ja, natürlich wird man leichter übersehen als Motorradfahrer, aber das ist ja wohl nicht die Lösung des Problems. Wie wäre es denn einmal darüber nachzudenken nicht die Opfer zu geißeln sondern die Verursacher der meisten tödlichen Motorradunfälle von der Straße zu nehmen. Ja, genau, die Dosenfahrer, die qua Unvermögen oder egomanischem Verhalten dazu beitragen, dass Motorradfahrer sterben. Auf die Idee kommt heute kein Mensch mehr, nicht einmal in einem Motorradforum. Sic. Jeder von uns hat diese Situationen schon erlebt, PKW fährt ohne zu blinken und ohne Spiegel- oder gar Schulterblick vom Straßenrand an oder wendet über die Fahrbahn, PKW wechselt mit geschätztem Tempo 100 km/h auf der dreispurigen BAB von der mittleren Fahrspur auf die linke, ohne Blinken, ohne zu schauen, was von hinten kommt, Linksabbieger kann die Geschwindigkeit des ihm entgegenkommenden Motorradfahrers nicht einschätzen, denkt sich das passt noch und zieht rum, PKW-Fahrer fummelt am Navi/Zigarettenanzünder/liest Zeitung/schreibt SMS und übersieht den Motorradfahrer, to be continued. Die Liste ist lang. Das wird toleriert, das wird akzeptiert, das ist eben so. Das war eben ein Unfall. Das ist das Restrisiko. 

Schade, dass wir jetzt untereinander noch zwei Fraktionen aufmachen und uns auch noch selbst zerfleischen. Das ist nämlich gar nicht nötig, Feinde haben wir eh genug, wie ja die jüngsten Attentatversuche auf Motorradfahrer eindrucksvoll bewiesen haben (Öl-Flaschen-Werfer der einen Familienvater tötet und Splitthaufenverteiler). Hauptsache, wir sind alle schön pc. Political Correctness sollte langsam mal zum Unwort des Jahrzehntes gekrönt werden. In der eifrigen Befolgung von Befehlen sind wir Deutschen ja immer schon super gewesen und auch im vorauseilenden Gehorsam (s.a. Warnwestenträger). Das ist Tradition, da kann man stolz drauf sein. Muss man aber nicht.

Ja, das musste jetzt einfach mal gesagt werden. Macht ja sonst wieder keiner ;-)

Ich wünsche Euch allen ein unfallfreies und tolles 2012, mit viel Spaß an unserem gemeinsamen Hobby.


Euer
Georg

Samstag, 29. Oktober 2011

LSL Kupplungshebel

So, nachdem ich endlich den 7er (!) Innentorx habe, ist der kurze LSL-Kupplungshebel auch verbaut. Letzten Sonntag folgte dann der Praxistest, in Form eines kleinen Ausflugs zum Café Hubraum.

Foto (c) Café Hubraum
und zur Bevertalsperre mit Iris, Silvia und Gerald. An der Bevertalsperre machten wir natürlich einen Pitstop bei der Zornigen Ameise. Wir hatten super Wetter und Lorenz war, wie immer äußerst nett und sehr um seine Gäste bemüht. Es waren noch ziemlich viele Kollegen mit Mopped unterwegs, entweder hat die Anzahl der Saison-Kennzeichen abgenommen oder viele haben den Oktober noch mit drin. Ich war schon ein wenig überrascht und hatte das Gefühl, dass sonst weniger Bikes um diese Zeit unterwegs waren. Naja, nach diesem Sommer nutzt man natürlich jeden Sonnenstrahl, der sich bietet aus. 

Zum LSL-Kupplungshebel: die zur Kupplungsbetätigung benötigte Handkraft ist subjektiv etwas größer, eigentlich ja auch logisch, weil der Hebel kürzer ist. Meine große Sorge war, dass es Probleme mit dem Mikroschalter, bzw. dem Quickshifter geben könnte. Diese hat sich jedoch nicht bewahrheitet, denn alles funktionierte nach dem Einbau exakt so wie es sein soll. Cool. 
Nicht so cool, war, dass ich Montag morgens dann mit einem ekligen, grippalen Infekt aufwachte. Da ich das Vergnügen ja schon während unserer Motorradtour an Mosel, Hunsrück und im Sauerland, im September hatte, dachte ich eigentlich, mit dem Mist für dieses Jahr durch zu sein. Weit gefehlt! Montag habe ich echt mit mir gerungen, ob ich aufstehe oder nicht, so dreckig ging es mir. Naja, ein paar Aspirin Complex bringen den Mann dann schon wieder halbwegs in Schwung. Heute, am Samstag, sieht es schon wieder ganz gut aus. Hoffentlich ist das Thema dann für dieses Jahr erledigt.

Montag, 3. Oktober 2011

Sonntag, 02.10.2011
Endlich geht es mir mal wieder etwas besser. Zwar sitzen die Bronchien noch irgendwie zu aber so grundsätzlich geht es bergauf. Nachdem ich mich den Vormittag über auf der Liege im Garten herumgelümmelt habe, überfiel mich so ein undefiniertes Gefühl, etwas tun zu müssen. Genau, da waren ja noch die LSL-Hebel, die während unserer Tour eingetroffen sind. Also wollen wir uns mal an den Einbau machen. Gekauft habe ich die Hebeleien bei Timo Schell, Inhaber von BigRisk, den ich vom S 1000 RR-Forum her kenne.

Warum der Umbau? Nun die werkseitig montierten Hebel sind ja keineswegs schlecht. Sie sind nur ziemlich lang und der Hebelweg des Kupplungshebels ist nicht verstellbar. Da ich aber gerne nur mit zwei Fingern bremse und auch kupple, ist die Baulänge hinderlich, weil man sich beim Betätigen der Hebel dann die restlichen Fingerchen einklemmt.

Serienbremshebel BMW S 1000 RR
Zunächst geht es also an den Austausch des Bremshebels, da dies der bequemere Job ist. Hier muss nur die Mutter, an der Unterseite der Schraube, die den Hebel hält entfernt werden, anschließend die Schraube herausgedreht und entnommen werden, schon kann man den Hebel vorsichtig nach vorne herausziehen. Umgekehrt läuft dann natürlich der Einbau des neuen LSL-Hebels, ein bisschen Lagerfett an die entsprechenden Stellen, Schraube rein, Mutter drauf, mit Drehmoment anziehen, fertig. Das Ergebnis sieht dann so aus...

LSL-Bremshebel, kurz, verstellbar
Nun geht es an den Kupplungshebel. Hier muss man die gerändelte Einstellmutter bis an die Armatur reinschrauben, aber auch nur soweit, dass der Schlitz, der über die ganze Länge verläuft, mit dem Schlitz an der Armatur fluchtet. Nun muss der Kupplungshebel demontiert und der Bowdenzug aus dem Griff entnommen werden. Es sollte dann im Anschluss der kleine, schwarze Platikhebel, der den Microschalter betätigt vom BMW-Hebel auf den LSL-Hebel umgebaut werden. 

Tücke im Detail, der  (geschätzt) 8er Torx fehlt - d.h. Pause für den Schrauber.

Und hier scheiterte der Schrauber, denn diese Micky-Mouse-Schraube ist bei der BMW als Torx-Schraube ausgeführt. Ich habe ja schon so ziemlich alles, was eine Werkstatt braucht, aber einen derartigen Uhrmacher-Torx habe ich nun leider noch nicht. Somit ist das Projekt hier zunächst unterbrochen, bis zum morgigen Kauf eines passenden Torx-Schlüssel-Satzes. Fortsetzung folgt...